Verbandsliga: Der TVS II knöpft dem BSV Phönix Sinzheim I einen Punkt ab

Noah Fauth (rechts) verwandelte gegen Sinzheim nervenstark sechs Siebenmeter, den letzten hier 18 Sekunden vor Schluss zum 29:29-Endstand. Foto: Daniel Merkel
Saison 2025/26
8. Spieltag
TVS 1907 Baden-Baden II - BSV Phönix Sinzheim I 29:29 (14:17)
Im dritten Lokalderby in Folge feierte unser Verbandsliga-Team einen Teilerfolg gegen die erste Garnitur des BSV Phönix Sinzheim. Damit haben die Schützlinge von Trainer Markus Koch erneut gezeigt, dass sie in der Verbandsliga auch gegen die ersten Mannschaften namhafter Gegner mithalten können. Mit etwas Glück wäre gegen die Gäste aus Sinzheim sogar mehr als nur ein Punktgewinn möglich gewesen. Letztlich durfte man im TVS-Lager aber mit dem Remis gegen den langjährigen Oberligisten aus der unmittelbaren Nachbarschaft zufrieden sein.
Der TVS legte vor den zahreichen Zuschauern in der Sandweierer Rheintalhalle einen Stolperstart hin und geriet in der 14. Minute mit 3:9 in Rückstand. Erst danach lief es besser für die Gastgeber. Beim 14:14 herrschte erstmals Gleichstand. Bis zur Pause legte Sinzheim dann aber wieder zum 14:17 vor. Nach dem Wechsel drehte der TVS zunächst das Spiel und ging in der 38. Minute durch Joel Kraus beim 18:17 zum ersten und einzigen Mal in Führung. Nun war der BSV Phönix wieder an der Reihe und legte stets ein bis zwei Tore vor - bis zum 27:27 (53.). In der spannenden Schlussphase erzielte Sinzheims achtfacher Torschütze Cedric Lauppe per Siebenmeter das 28:29 (57.), ehe der insgesamt siebenmal erfolgreiche Noah Fauth 18 Sekunden vor Schluss nervenstark ebenfalls einen Siebenmeter zum gerechten 29:29-Endstand verwandelte.
Nach dem Unentschieden haben beide Mannschaften 9:7 Punkte auf dem Konto und stehen damit im Mittelfeld der Tabelle. Für den TVS II ist dies eine mehr als zufriedenstellende Bilanz. Trainer Markus Koch meinte denn auch: "Jeder Punkt, den wir in dieser starken Liga holen, ist ein gewonnener Punkt und bringt uns unserem Ziel Klassenerhalt näher."
Für den TVS spielten: Mark Herbert, Jörgen Armbrüster, Marc Jurack (Tor); Alex Maug 2, Luca Hable 4, Max Kuypers 1, Markus Raster 5, Maik Holfelder, Matthias Seiter, Luca Schlageter 2, Jonas Illg, Lukas Veith 4, Marc Rastätter, Xaver Bastian 2, Joel Kraus 2, Noah Fauth 7/6.
Regionalliga: TVS - SG Heddesheim 25:26 - der Spielbericht


So richtig verdaut haben dürfte am Tag danach noch kein TVSler die bittere Heimniederlage gegen die SG Heddesheim. Der greifbar nahe Sieg wurde in der Schlussphase aus der Hand gegeben, Am Ende jubelte Heddesheim über den 26:25-Erfolg. Es war bereits das vierte von bislang zehn Saisonspielen mit Sandweierer Beteiligung, das erst unmittelbar vor Schluss entschieden wurde. Glück und Pech wechselten sich dabei ab. Zum Auftakt gegen Willstätt und jetzt gegen Heddesheim besiegelten jeweils "Last-second-Tore" die TVS-Niederlage. Mit Fortuna im Bunde war der TVS dagegen in der Heimpartie gegen Albstadt (37:36) mit dem von Moritz Ebert gehaltenen Siebenmeter nach Ablauf der Spielzeit sowie in der vergangenen Woche beim 30:30 in Neuhausen, als der finale gegnerische Wurf knapp neben das TVS-Tor ging. Das Gute im Sport ist, dass es immer weiter geht. Die Niederlage gegen Heddesheim muss schnell abgehakt werden, weil bereits am Samstag in Plochingen die nächste richtungsweisende Begegnung ansteht, auf die ab sofort der Fokus gerichtet werden muss. Zum Spiel gegen Heddesheim:
Die Erfolgsserie der Regionalliga-Handballer des TVS 1907 Baden-Baden ist gerissen. Nach fünf Spielen ohne Niederlage, in denen 9:1 Punkte geholt wurden, musste sich die Mannschaft von Trainer Sandro Catak in der Sandweierer Rheintalhalle dem starken Aufsteiger SG Heddesheim mit 25:26 (15:13) geschlagen geben. Sekunden vor dem Abpfiff erzielten die Gäste aus Nordbaden durch Felix Kirschner den Siegtreffer, nachdem unmittelbar zuvor SG-Keeper Cedric Ehret eine TVS-Großchance zunichte gemacht hatte.
„So grausam kann Sport sein“, haderte TVS-Coach Catak nach dem für seine Mannschaft höchst unglücklichen Spielausgang. „Diese Partie dürfen wir nie im Leben verlieren, zumal wenn man vor heimischer Kulisse zweieinhalb Minuten vor dem Ende noch mit 25:23 vorne liegt. Wir haben einfach zu viele Chancen liegen lassen. Ich bin restlos bedient.“ 34 Sekunden vor dem Ende hatte Catak beim Spielstand von 25:25 versucht, seine Schützlinge bei einer Auszeit auf die vermeintlich entscheidende Aktion der Begegnung einzustellen. Alles hätte gepasst, wenn da nicht Heddesheims Keeper Ehret den finalen TVS-Wurf pariert hätte. Beim schnellen Gegenangriff machten es die Gäste dann besser und erzielten mit einer beherzten Einzelaktion den Siegtreffer.
Die 500 Zuschauer sahen ein von Beginn an umkämpftes Spiel, in dem sich beide Teams nicht schenkten. Heddesheim erwischte den besseren Start und lag nach neun Minuten mit 5:2 vorne. Erst danach kam der TVS-Motor allmählich ins Laufen. In der 16. Minute gelang den Gastgebern der 7:7-Ausgleich und kurz darauf die 9:8-Führung. Das Geschehen wogte hin und her. Kurz vor der Pause gelangen den Einheimischen nach dem 13:13 zwei Treffer zum 15:13-Halbzeitstand.
Die zweite Hälfte sah zunächst eine spielbestimmende Heimmannschaft, die sich auf 21:17 (43.) und 22:18 (45.) absetzen konnte. Die Hausherren schafften es aber nicht, den kampfstarken Aufsteiger auf Distanz zu halten. Beim 22:22 (53.) war wieder alles offen. Als nach dem 23:23 (56.) Maximilian Strüwing und der neunfache Torschütze Elias Dörflinger das Resultat auf 25:23 (58.) stellten, schienen die Weichen allerdings endgültig auf Heimsieg gestellt. Die Partie nahm indes noch einmal eine nicht zu erwartende Wende. Während der TVS in der Folge zwei klare Möglichkeiten vergab, nutzte der clever agierende Aufsteiger seine Chancen konsequent und feierte schließlich überschwänglich den Last-second-Sieg, der konsternierte Sandweierer Spieler und Anhänger zurückließ.
Der TVS Baden-Baden setzt sein Programm am Samstag (20 Uhr) beim TV Plochingen fort, der das Kellerduell bei Schlusslicht TSV Blaustein mit 35:29 für sich entschied und nach dem zweiten Saisonsieg sicherlich hochmotiviert in den anstehenden Vergleich mit dem TVS gehen wird.
Für den TVS spielten: Andras Uttke, Dominik Merz (Tor); Jeremias Dörflinger 9, Julian Schlager 4, Maximilian Strüwing 4, Luis Materna 2, Tim Krauth 2, Maximilian Vollmer 2, Dominik Ströhm 1, Mirco Schlageter 1, Sebastian Wichmann, Linus Demler, Elias Meier.
Regionalliga: Unglücklicher geht's kaum - 25:26-Niederlage gegen Heddesheim

Saison 2025/26
Regionalliga, 10.Spieltag
TVS 1907 Baden-Baden - SG Heddesheim 25:26 (15:13)
Das war mal ganz bitter. In den Schlusssekunden kassierte unsere Mannschaft den alles entscheidenden Treffer zum 25:26, nachdem man unmittelbar zuvor selbst die Chance zum Siegtor gehabt hatte. "So grausam kann Sport sein", haderte TVS-Trainer Sandro Catak nach der umkämpften Partie, in der unsere Mannschaft zweieinhalb Minuten vor dem Ende beim 25:23 eigentlich schon in Richtung Heimsieg unterwegs war. Später mehr...
Alles zum Regionalliga-Heimspiel des TVS am Samstag (20 Uhr) gegen die SG Heddesheim

UNSER GAST: SG HEDDESHEIM - Foto: Homepage SG Heddesheim
Die Lage in der Regionalliga
Neun Spieltage sind mittlerweile in der Regionalliga Baden-Württemberg absolviert und eines lässt sich jetzt schon sagen: So spannend wie in dieser Runde war’s noch nie - weder an der Spitze noch im Keller. Den Tabellenführer HSG Willstätt/Hanauerland (14:4 Punkte) und den Neunten TSV Heiningen (10:8) trennen gerade einmal vier Punkte. Ab Rang zehn, den der VfL Waiblingen mit 8:10 Zählern einnimmt, weisen die Teams ein negatives Konto auf. Dass auch die beiden letztplatzierten Teams TSV Blaustein und TV Plochingen (je 2:16), beides ehemalige Drittligisten, längst nicht abgeschrieben werden dürfen, versteht sich von selbst. Je nach Anzahl der Absteiger, die aus der Dritten Liga aufgenommen werden müssen, kann es in der Regionalliga bis zu vier Absteiger geben.
Am zehnten Spieltag steht das Verfolgerduell zwischen dem Zweiten TSV Weinsberg und dem Dritten TSB Schwäbisch Gmünd im Mittelpunkt. Willstätt/Hanauerland wird ein Heimsieg gegen Wangen zugetraut, womit die HSG die Tabellenführung verteidigen würde.
Für unsere Mannschaft geht es im Verfolgerduell gegen den Aufsteiger SG Heddesheim, dessen Team und Anhänger wir recht herzlich in der Rheintalhalle begrüßen, darum, die jüngste Erfolgsserie von 9:1 Punkten aus den vergangenen fünf Spielen auszubauen. Die Gäste werden es den Schützlingen von Trainer Sandro Catak aber mit Sicherheit nicht leicht machen, konnten die Nordbadener in der laufenden Saison doch schon drei Auswärtssiege verbuchen. Andererseits glänzten unsere Jungs gerade vor eigenem Publikum mit den überzeugenden Erfolgen gegen Albstadt, Ostfildern, Waiblingen und Neuenbürg. Angesichts dieser Konstellation ist mit einer spannenden Partie zu rechnen.
TVS-Ticker - TVS-Ticker - TVS-Ticker
Die SG Heddesheim sicherte sich in der vergangenen Saison ganz souverän die Badenliga-Meisterschaft und damit den Aufstieg in die Regionalliga. In der Saison 2000/01 zählte Heddesheim zu den Gründungsmitgliedern der Baden-Württemberg-Oberliga (Vorgänger der Regionalliga). 2002/03 konnten die Oberliga-Meisterschaft und der Aufstieg in die dritthöchste deutsche Klasse gefeiert werden, die nach einem Jahr aber wieder in Richtung Oberliga verlassen werden musste. In den vergangenen Jahren ging es zwischen Oberliga und Badenliga hin und her. Nach dem Aufstieg ist das erklärte Ziel des Regionalliga-Neulings der Klassenerhalt. Trainiert wird die SG von Frank Schmitt, der einst für die SG Leutershausen, den TV Niederwürzbach und den TuS Nettelstedt in der Bundesliga spielte und 15 Länderspiele für Deutschland bestritten hat.
Heimatkunde: Heddesheim mit seinen rund 12 000 Einwohnern liegt im Rhein-Neckar-Kreis in der Nähe von Mannheim und ist Teil der Metropolregion Rhein-Neckar. Die nördliche Gemeindegrenze stößt mit der Stadtgrenze von Viernheim zusammen, das zu Hessen gehört. Nordöstlich grenzt Heddesheim an Weinheim.
Die bisherigen Vergleiche: Die beiden Mannschaften standen sich bislang sechsmal in der Oberliga (jetzt Regionalliga) gegenüber - erstmals in der Saison 2013/14, als der TVS zu Hause 29:25 gewann und auswärts 30:32 verlor. 2014/15 gingen beide Vergleiche an Heddesheim (28:25 und 29:25). 2016/17 gewann dann zweimal der TVS (34:21 und 31:25). Die Bilanz aus Sandweierer Sicht lautet folglich: 3 Siege, 0 Unentschieden, 3 Niederlagen.
Die Personalsituation: Neben Jeremias Seebacher (Ellenbogen-Operation) müssen weiterhin auch die angeschlagenen Luis Klingler und Andre Ockert pausieren.
Die Schiedsrichter: Wir begrüßen die beiden Unparteiischen Henrik Rösch und Dennis Tontsch aus Württemberg recht herzlich in der Sandweierer Rheintalhalle.
Das weitere Programm: Am Samstag, 15. November, gastiert unsere Mannschaft beim TV Plochingen. Das nächste Heimspiel gegen den TSB Schwäbisch Gmünd steigt am Samstag, 22. November, in der Rheintalhalle. Anpfiff ist um 20 Uhr.
Verbandsliga-News: Unsere II. Mannschaft erwartet im Regionalliga-Vorspiel an diesem Samstag um 17.45 Uhr den Lokalrivalen BSV Phönix Sinzheim. Es ist das dritte Lokalderby in Folge. Nach dem 30:24-Heimsieg gegen Muggensturm/Kuppenheim und der 27:33-Niederlage in Helmlingen hofft die Mannschaft von Trainer Markus Koch gegen den Nachbarn aus Sinzheim vor heimischer Kulisse wieder auf einen vollen Erfolg.
Aus der Jugend-Abteilung: Vier Tage voller Energie, Spiel und Gemeinschaft: Vom 27. bis 30. Oktober fand in der Rheintalhalle Sandweier bereits zum dritten Mal das Handball-Herbstferiencamp statt – ein Highlight für mehr als 50 Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren. Am Ende der vier Tage blickten alle Beteiligten auf ein rundum gelungenes Camp zurück. Die Kinder gingen mit neuen Freundschaften, gestärktem Selbstvertrauen und vielen schönen Erinnerungen nach Hause. Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die dieses besondere Ferienerlebnis möglich gemacht haben – insbesondere dem Trainerteam und den vielen freiwilligen Unterstützern. Großer Dank gilt der Firma Schleith, die uns wieder mit der Finanzierung der jährlichen Camp-T-Shirts unterstützte, sowie der Firma Claus Reformwaren, dem dm-Markt in Baden-Oos und EDEKA Fischer in Haueneberstein für die Lebensmittelspenden.
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